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Das Thema Wirtschaft im Gesundheitswesen

Das deutsche Gesundheitssystem finanziert sich überwiegend aus den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung
von Sibylla Machens, 14.09.2010

Im weltweiten Vergleich kann sich das deutsche Gesundheitssystem sehen lassen. Nach den Gesundheitsdaten der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, nimmt Deutschland mit 10,6 Prozent an Gesundheitsausgaben (als Anteil des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2006) den vierten Platz weltweit ein (nach den USA auf Platz eins, der Schweiz und Frankreich). Im Gegensatz zu den nationalen Gesundheitsdiensten, die aus Steuermitteln finanziert werden (etwa in Großbritannien, Irland und Dänemark) und dem Privatversicherungsmodell, das sich über freiwillige Krankenkassen finanziert (bislang etwa in den USA), besteht bei uns ein Sozialversicherungsmodell (auch in Frankreich und den Benelux-Staaten). Das Gesundheitssystem wird größtenteils über Versicherungsbeiträge finanziert, die meist zu gleichen Teilen vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber bezahlt werden. Der größte Teil der Bevölkerung ist in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Die Beiträge richten sich meist nach dem Einkommen der Versicherten. Die Gesundheitsausgaben betrugen laut Angaben des Statistischen Bundesamtes 2007 rund 253 Milliarden Euro. Sie stiegen damit gegenüber dem Vorjahr um 7,8 Milliarden Euro oder 3,2 Prozent.


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